Popcorning
Ursachen
Die EPDM-Innenschicht von Elastomerschläuchen für Dampf ist gegenüber dem Eindringen von Wasser empfindlich (Wasserquellung der Schlauchseele). Nach einem erneuten Beaufschlagen mit Dampf nach einem Stillstand und der damit verbundenen Abkühlung verdampft das eingedrungene Wasser spontan. Die plötzliche Volumenvergrößerung führt zwangsläufig zu Gefügeschäden im Innenbereich. Diesen Vorgang nennt man Popcorning.
Wirkungen und Einsatzgrenzen
Der optimale Einsatz der EPDM-Schläuche ist bei Naß- und Sattdampf gewährleistet. Das ist der unmittelbare Bereich der Sattdampf-Kurve. Daraus leiten sich auch die Einsatzgrenzen Dampfschläuche ab:
Schlauch der Ausführung B 210º Celsius, 18 bar
Schlauch der Ausführung A 170º Celsius, 8 bar
Trockener und überhitzter Dampf schaden dem Elastomerschlauch ebenso wie Heißwasser. Deshalb sollten EPDM-Schläuche bei Heißwasser nur bis maximal 120º Celsius bzw. 1 Bar Überdruck eingesetzt werden. Überhitzungen entstehen auch unmittelbar hinter Druckreduzierungen oder bei nur teilweise geöffneten Absperrarmaturen. Daher muß ein spontaner Druckabfall bei gleichbleibenden Temperaturen vermieden werden.
Die EPDM-Innenschicht von Elastomerschläuchen für Dampf ist gegenüber dem Eindringen von Wasser empfindlich (Wasserquellung der Schlauchseele). Nach einem erneuten Beaufschlagen mit Dampf nach einem Stillstand und der damit verbundenen Abkühlung verdampft das eingedrungene Wasser spontan. Die plötzliche Volumenvergrößerung führt zwangsläufig zu Gefügeschäden im Innenbereich. Diesen Vorgang nennt man Popcorning.
Wirkungen und Einsatzgrenzen
Der optimale Einsatz der EPDM-Schläuche ist bei Naß- und Sattdampf gewährleistet. Das ist der unmittelbare Bereich der Sattdampf-Kurve. Daraus leiten sich auch die Einsatzgrenzen Dampfschläuche ab:
Schlauch der Ausführung B 210º Celsius, 18 bar
Schlauch der Ausführung A 170º Celsius, 8 bar
Trockener und überhitzter Dampf schaden dem Elastomerschlauch ebenso wie Heißwasser. Deshalb sollten EPDM-Schläuche bei Heißwasser nur bis maximal 120º Celsius bzw. 1 Bar Überdruck eingesetzt werden. Überhitzungen entstehen auch unmittelbar hinter Druckreduzierungen oder bei nur teilweise geöffneten Absperrarmaturen. Daher muß ein spontaner Druckabfall bei gleichbleibenden Temperaturen vermieden werden.
