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Zahnradpumpe (Aussenzahnradpumpe)

Außenzahnradpumpen stellen wohl den am meisten eingesetzten Pumpentyp dar.

Der Aufbau ist relativ einfach.

Die Pumpe besteht aus einem, meist aus Aluminium gefertigten, Gehäuse. In diesem Gehäuse befindet sich ein Zahnradpaar.
Ein Zahnrad hat eine verlängerte Welle, die dem Antrieb dient. Auf der Welle wird später eine Kupplung und ein Motor montiert.
Wird diese Welle von außen bewegt, dreht sich das Zahnradpaar im Gehäuse. Durch diese Drehbewegung wird an der Saugseite der Pumpe ein Unterdruck erzeugt und das Medium wir angesaugt.
Das Medium bewegt sich nun in den Zahnkammern in Richtung Pumpenausgang und wird von hieraus in das Hydrauliksystem gefördert.

Saug- und Druckseite der Pumpe können daran erkannt werden, daß die Saugseite eine größere Einlaßbohrung besitzt als die Druckseite.

Der maximal zulässige Betriebsdruck liegt bei Außenzahnradpumpen bei ca. 210 bar.
Bei Pumpen mit sehr kleinem Verdrängungsvolumen können evtl. auch größere Drücke zulässig sein.
Dies resultiert daraus, daß der Achsabstand und die Dicke der Zahnräder geringer ist und dadurch keine so großen Biegemomente enstehen können.

Da das Gehäuse von Außenzahnradpumpen in der Regel aus Aluminium ist, ist hier ein Maximaldruck von 250 bar vorgegeben.

Einige Ausführungen von Außenzahnradpumpen können mit anderen Pumpen kombiniert werden.
So läßt sich durch einfache Kombination von Pumpen ein z.B. ein Hoch- und Niederdruckkreis aufgebaut werden.